Die Mehrwegpflicht kommt.

Der Leitfaden für die Gastronomie

Ab 2023 sind Gastronom*innen verpflichtet, ihr Take-Away-Essen auch in Mehrwegverpackungen anzubieten. Dieser Beschluss ist wichtig und notwendig für Umwelt, Klimaschutz und die Nachhaltigkeit unserer Städte. Für dich als Gastronom*in mag es jedoch eine Herausforderung oder zusätzliche Belastung darstellen.

Ein neues Gesetz kann auf den ersten Blick verwirrend und einschüchternd wirken. Ist das Thema Mehrweg neu für dich, wirst du vielleicht unsicher sein, ob du als Gastronom*in von der Mehrwegpflicht betroffen bist und wie du am besten vorgehen solltest.

Wir geben dir einen umfassenden Leitfaden an die Hand, in dem du noch mal alles wichtige rund um Mehrweg, die Mehrwegpflicht und die Umsetzung von Mehrweg in der Gastronomie nachlesen kannst.

Wenn du im Moment keine Zeit hast, den kompletten Text zu lesen, kannst du einfach zu dem Abschnitt springen, der dich am meisten interessiert. Speichere dir die Seite ab, damit du jederzeit nochmal zurückkommen und nachlesen kannst.

 

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1. Warum Mehrweg?

 

Das Problem mit dem Einwegverpackungsmüll

Jedes Jahr fallen knapp 350.000 Tonnen Abfall für Einweggeschirr und Verpackungen im To-Go Bereich an. Davon bringen Systemgastronomien und Imbisse jeweils ein Drittel in den Verkehr (1).

Dieser kurze Gebrauch von To-Go-Verpackungen hat nicht nur für die Umwelt weitreichende Folgen, sondern auch für unsere Städte und Gemeinden. Schauen wir uns auf unseren Straßen um, wird schnell klar, was gemeint ist.

To-Go-Verpackungen lassen Mülleimer überquellen oder werden von vornherein einfach in der Öffentlichkeit liegen gelassen. Mittlerweile bestehen 40% des Straßenmülls aus Verpackungen für den kurzen Verbrauch. Für die Städte und Gemeinden bedeutet das jährlich 720 Millionen Euro an Kosten für die Reinigung und Entsorgung des Einwegverpackungsmülls (2).

Erfahre in unserem Beitrag mehr über Verpackungsmüll in Deutschland und, ob es das Problem schon immer gab.

Anteil Einweg am Straßenmüll

 

Summe jährlicher Müll To-Go Bereich

 

Kosten Reinigung Einwegverpackungsmüll

 

Das Problem mit dem Recycling

Und nach der Müllentsorgung kommt schon das nächste Problem - das Recycling. Durch Recycling lassen sich bereits verwendete Verpackungen aufbereiten und wiederverwenden. Somit werden Ressourcen und Umwelt geschont.

Leider ist das nicht so einfach wie es klingt. In Deutschland werden bislang nur knapp 50% aller Kunststoffverpackungen recycelt (3). Das liegt zum einen an der falschen Mülltrennung zu hause, zum anderen aber auch daran, dass es oftmals günstiger ist, neuen Kunststoff herzustellen als alten zu recyceln (4).

Die meisten Einwegverpackungen sind entweder aus einem schwer recycelbaren Material oder können aufgrund der Verunreinigungen mit Speiseresten nicht recycelt werden. Dadurch wird der größte Teil des Einwegmülls im Take-Away Bereich verbrannt, was ein zunehmendes Umweltrisiko darstellt.

Lerne auf unserem Blog mehr über Recyclingarten & Recycling in Deutschland

Recyclinganteil in Deutschland
Recyclinganteil Deutschland

Nachhaltiges Einweg? - Gibt es nicht.

Und auch die braunen Papier- und Kartonverpackungen sind nicht die Lösung. Zwar lässt sich Papier, wenn es sauber getrennt ist, gut recyceln (in Deutschland liegt die Recyclingquote für Papier bei knapp 80%) (5), jedoch weist es in reiner Form schlechtere Eigenschaften für den To-Go-Bereich auf, da es schnell aufweicht und nicht auslaufsicher ist.

Um dem entgegenzuwirken werden Verbundstoffe aus z.B. Papier und Kunststoff genutzt. Bei solchen Verbundverpackungen liegt die Recyclingquote deutlich unter der für Papier, da es sehr schwierig ist, die Materialien sauber zu trennen.

Auch wenn auf Verpackungen mit „recyclingfähig“ geworben wird, heißt das nicht, dass sie auch recycelt werden! Dies hängt von der technischen Ausstattung der verantwortlichen Abfallwirtschaft ab.

Hinzu kommt, dass Deutschland große Mengen des eigenen Verpackungs- und Kunststoffmülls ins Ausland exportiert, meist nach Süd- oder Südostasien. Dort wird der Müll dann zum Großteil unter mangelhaften Umweltstandards verbrannt oder deponiert, mit weitreichenden Konsequenzen für Natur und lokale Bevölkerung (6).

 

Mehrweg als Lösung

Eine notwendige Maßnahme ist es also, Einwegmüll zu reduzieren. Möglich wird das durch Mehrweglösungen. Die produzieren keinen Verpackungsmüll, der entsorgt und recycelt werden muss. Das gefällt nicht nur Städten und Gemeinden - sondern auch den Kund*innen.

Studien zufolge finden es 96% der Verbraucher*innen sehr wichtig oder wichtig, Verpackungsmüll zu reduzieren. 57% aller Verbraucher*innen begrüßen ein Verbot von To-Go Verpackungen, die nur einmal verwendet werden können und 55% sind für die Einführung eines Mehrweg-Pfandsystems für To-Go Verpackungen (7).

Verbraucher*innen Reduktion Verpackungsmüll

 

Verbraucher*innen Verbot Einwegverpackungsmüll

 

Verbraucher*innen Mehrweg-Pfandsystem To-Go

 

Die Politik wacht auf

Auch die Politik erkennt die Erfordernis, Einweg zu reduzieren und Mehrweg voranzutreiben.

Die Klimakrise verschärft sich zunehmend und gilt schon lange nicht mehr als linksgrünversiffte Panikmache. Auch Einwegverpackungen haben ihren negativen Anteil an der Klimakrise geleistet, da sie ressourcenaufwendig produziert und oft umweltschädlich entsorgt werden. Aber ihre Nutzung ist außer Mode gekommen. Die Politik ebnet den Weg für Mehrweg.

Ab Juli 2021 werden Kunststoffeinwegprodukte, für die es Alternativen aus anderem Material gibt, verboten (8). Ab Januar 2022 gibt es in Deutschland ein Verbot für Plastiktüten (9) und ab 2023 kommt die Mehrwegpflicht für die Gastronomie (10).

Überblick über politische Gesetze zu Mehrweg
Übersicht über politische Gesetze rund um Mehrweg

2. Mehrwegpflicht

 

Was ist die Mehrwegpflicht?

Die Mehrwegpflicht ist ein Gesetzesentwurf, der Gastronom*innen dazu verpflichtet, neben Einweg- auch Mehrwegvarianten für Essen und Trinken zum Mitnehmen anzubieten. Das Gesetz greift europaweit ab 2023.

Auf Vorschlag der Bundesumweltministerin Svenja Schulze verabschiedete die Regierung den Gesetzesentwurf.

“Mein Ziel ist: Ich will Mehrweg zum neuen Standard machen. Kundinnen und Kunden sollen ihr Take-away-Essen oder To-Go-Getränke ganz einfach in umweltschonenden Mehrwegbechern oder -behältern erhalten können. Durch die neue Pflicht zum Mehrwegangebot [...] werden wir die Verpackungsflut vor allem im To-Go-Bereich wirksam eindämmen.” (11)

Die Mehrweg-Alternative darf nicht teurer sein als die entsprechenden Einwegverpackungen! Es darf lediglich ein Pfand hinzukommen, das die Kund*innen bei Rückgabe des Behältnisses wiederbekommen (16). Außerdem müssen für alle angebotenen Größen eines To-Go-Getränkes entsprechende Mehrwegbecher zur Verfügung stehen.

 

Für wen gilt das Mehrweggesetz?

Restaurants, Bistros, Cafés und Lieferdienste, die Take-Away-Essen oder To-Go-Getränke verkaufen, sind ab 2023 verpflichtet, ihre Produkte auch in Mehrwegverpackungen anzubieten.

Während große Fast-Food Ketten nicht um die Regelungen herumkommen, müssen kleinere Läden nicht unbedingt umrüsten. Von der Pflicht ausgenommen sind beispielsweise Imbisse, Kioske und Spätkauf-Läden, sowie Gastronomien, die kleiner als 80 Quadratmeter sind und weniger als 5 Beschäftigte haben. Sie müssen jedoch ermöglichen, dass mitgebrachte Behältnisse befüllt werden können (12).

Für Ketten von beispielsweise Bahnhofsbäckereien greift die Ausnahme jedoch nicht. Auch wenn ihre Verkaufsfläche kleiner als 80qm ist, zählt die Anzahl der Angestellten des gesamten Unternehmens. Beträgt diese mehr als 5 Mitarbeitende, müssen auch Ketten mit kleinen Verkaufsflächen Mehrweg anbieten (13).

 

Ausweitung der Pfandpflicht

Neben der Einführung der Mehrwegpflicht für die Gastronomie bringt die Gesetzesnovelle außerdem Veränderungen der Pfandpflicht für Einweg-Getränkeverpackungen mit sich: So müssen schon ab 2022 alle Einweg-Getränkeflaschen aus Kunststoff, plus sämtliche Getränkedosen, mit einem Pfand versehen werden.

Ab 2024 folgt zusätzlich eine Pfandpflicht auf Plastikflaschen von Milchgetränken und Milcherzeugnissen. Bisherige Ausnahmeregelungen für Getränke in Plastikflaschen und Dosen werden somit gestrichen (14).

Ziel der erweiterten Pfandpflicht für Einweg-Getränkeverpackungen ist es, das bestehende Mehrwegsystem zu fördern. Mit dem Pfand soll außerdem verhindert werden, dass Verpackungen in der Umwelt landen.

Hinzu kommt, dass ab 2025 PET-Einweg-Getränkeflaschen aus mindestens 25 Prozent Recycling-Material bestehen müssen. Ab dem Jahr 2030 wird dieser Anteil auf mindestens 30 Prozent erhöht und soll schließlich für sämtliche Getränkeflaschen aus Einweg-Kunststoff ausgeweitet werden (15).

 

Mehrwegverpackung Definition

Gemäß des Verpackungsgesetzes ist der Handel seit dem 01. Januar 2019 dazu verpflichtet, Einweg- und Mehrweggetränke und deren Verpackungsart zu kennzeichnen. Einweg- und Mehrwegverpackungen lassen sich leicht unterscheiden: Eine Verpackung gilt als Mehrwegverpackung, wenn diese gespült und wiederverwendet werden kann.

Ergänzend haben sich nahezu alle Hersteller*innen und Anbieter*innen von Einweg- Getränkeflaschen dazu verpflichtet, die Flaschen mit einem “Einweg”-Hinweis zu kennzeichnen. Mehrwegflaschen wiederum werden von zahlreichen Unternehmen mit einem Mehrweg-Logo gekennzeichnet (17).

 

Bei Nichteinhaltung können hohe Strafen auf dich zukommen

Das Nichteinhalten der Mehrwegpflicht kann als Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerber*innen im gleichen Markt gedeutet werden, da Mehrweg vermeintlich mit höheren Kosten und Aufwänden verbunden ist.

Verstöße gegen das Mehrweggesetz können sowohl verwaltungs- als auch zivilrechtlich verfolgt und mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 100.000 Euro bestraft werden.

Außerdem können Mitbewerber*innen aus dem gleichen Marktsegment, sowie befugte Verbände und IHKs die Unterlassung des weiteren Vertriebs der entsprechenden Artikel, sowie ggf. Auskünfte über die Menge und Empfänger bisheriger Käufe oder sogar Schadensersatz einfordern (18).

Verstöße gegen die Mehrwegpflicht müssen an das Verpackungsregister und die Behörde des jeweiligen Bundeslandes gemeldet werden. Die Behörden sind dann verpflichtet zu prüfen, ob sich die Gastronom*innen an das Mehrweggesetz halten.

3. Mehrweg in der Gastronomie

 

Ein Mehrwegsystem zu implementieren klingt erst einmal nach Aufwand. Die Umsetzung ist jedoch gar nicht so schwer. Wir zeigen dir, wie die Mehrwegpflicht in der Praxis funktioniert und welche Systeme sich in der Gastronomie bewährt haben. Zudem geben wir Tipps an die Hand, die den Anfang leicht machen.

 

Mehrweg darf nichts kosten

In der gesetzlichen Regulierung ist verankert, dass eine Mehrwegvariante nicht teurer sein darf als das gleiche Produkt in einer Einwegverpackung (19). Es ist daher nicht ausreichend, Mehrwegverpackungen nur zum Verkauf anzubieten.

Eigene Behältnisse dürfen zwar angenommen werden, jedoch muss zusätzlich eine Mehrwegoption gegeben sein, die für deine Kund*innen nicht teurer als eine Einweglösung ist.

Um nicht auf den Kosten der Mehrwegverpackung sitzen zu bleiben, kannst du ein Pfand erheben. Hierbei ist es dir überlassen, ob du ein eigenes System etablierst oder ob du dich einem der bestehenden Mehrwegsysteme wie z.B. Rebowl anschließt.

 

Funktionsweise Pfandsystem Gastronomie

 

Hygienevorschriften

Die richtige Hygiene ist in der Gastronomie für viele Priorität Nummer 1. Das Thema sollte dich jedoch nicht davon abhalten, Mehrweg einzuführen. Eine gespülte Mehrwegschale ist genauso hygienisch wie ein Teller, den deine Gäste im Restaurant bekommen würden. Du solltest lediglich darauf achten, dass das Behältnis bei hohen Temperaturen spülmaschinengeeignet ist, so dass der Spülvorgang in die normalen Abläufe integriert werden kann und die üblichen Hygiene-Vorschriften eingehalten werden. Im Kapitel Produktauswahl findest du weitere Hinweise, worauf du bei der Produktauswahl achten solltest.

Viel entscheidender für die richtige Hygiene sind Faktoren wie

  • Personalhygiene, d.h. regelmäßiges Händewaschen, Körperpflege und saubere Kleidung
  • Lebensmittelhygiene, d.h. Nutzung von frischen Lebensmitteln, getrennte Aufbewahrung von unterschiedlichen Lebensmitteln und ausreichendes Erhitzen von Speisen
  • Küchenhygiene, d.h. Ordnung und Sauberkeit der Arbeitsräume, saubere, heiß gewaschene Geschirrtücher etc.

Die Mehrwegverpackung stellt daher nur einen kleinen Teil innerhalb der Hygiene-Maßnahmen in der Gastronomie dar.

 

Annehmen von selbst mitgebrachten Behältnissen

Durch die Corona Pandemie hat sich eine große Unsicherheit bzgl. der Nutzung eigener Behältnisse eingestellt. Der Lebensmittelverband Deutschland hat jedoch ausdrücklich erklärt, dass die Befüllung von Mehrwegbehältern von Gästen erlaubt und sicher ist, sofern das Verhalten und Abläufe hygienisch einwandfrei sind (20).

Hilfreiche Dokumente:

Vor allem das letzte Dokument enthält wichtige Richtlinien zum Befüllen eigener Behälter. Wir empfehlen dir, dieses auszudrucken, dein Personal entsprechend zu schulen und das Infoblatt gut sichtbar auszuhängen.

 

Was passiert mit nicht ausreichend sauberen Behältnissen?

Um eine Kontamination zu vermeiden, entscheiden letztlich die Unternehmer*innen bzw. das Personal über die Befüllung eines eigenen Behälters, so der Lebensmittelverband Deutschland (21).

Erscheint das mitgebrachte Gefäß als nicht ausreichend sauber, sollte der Gast vorsorglich darauf hingewiesen werden, auch wenn der Zustand des Geschirrs nicht im Verantwortungsbereich der Gastronomie liegt.

Ist ein Kundenbehältnis so offensichtlich verschmutzt, dass das Risiko einer Umfeld-Kontamination besteht, muss die Befüllung aus hygienischen Gründen konsequent abgelehnt werden (22).

Gleiches gilt auch für das Zurückbringen von Behältnissen aus dem Pfandsystem. In der Kundenkommunikation sollte ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass die Pfandbehälter in einem sauberen Zustand zurückzubringen sind. Werden Behälter verschimmelt zurückgebracht, kann die Zurücknahme entsprechend abgelehnt werden.

 

Entsorgung

Wenn du dich einem Mehrwegsystem wie z.B. Rebowl anschließt, bleiben die Behälter in deren Besitz und können am Ende der Lebensdauer zur Entsorgung an Rebowl zurückgegeben werden. Wenn du dich für eigene Behälter entscheidest, solltest du auf die Recyclingfähigkeit achten, damit die Materialien am Ende wiederverwertet werden können und im Kreislauf bleiben, statt verbrannt zu werden.

Pfandbehälter können im Normalfall 200 - 500 Mal wiederverwendet werden, bevor sie ausgetauscht werden müssen.

 

Wie rechne ich Pfand ab & wie implementiere ich es in der Kasse

Pfand ist nicht gleich Umsatz

Es wird daher auf ein separates Konto gebucht, typischerweise auf das Konto “Erlöse Leergut”.

Auch Pfand ist umsatzsteuerpflichtig

Betrachtet man die Umsatzsteuer, wird bei Pfandgeldern grundsätzlich zwischen Warenumschließungen und Transportbehältnissen unterschieden. Pfand für Behältnisse, die für den Transport von Lebensmitteln notwendig sind und bei Endkund*innen verbleiben, werden als Warenumschließung behandelt, so auch Take-Away-Essen. Pfandgelder für Warenumschließungen richten sich umsatzsteuerlich nach der gelieferten Ware, werden also mit dem gleichen Prozentsatz berechnet wie der Inhalt.

“Wird das Pfandgeld für Warenumschließungen dem Abnehmer bei jeder Lieferung berechnet, ist es Teil des Entgelts für die Lieferung. Bei Rücknahme des Leerguts und Rückzahlung des Pfandbetrags liegt eine Entgeltsminderung vor.” (23)

In der Praxis: 6 Schritte mit orderbird (24)

  1. Erstelle eine Warengruppe, in der deine Pfandartikel liegen sollen
  2. Lege einen Artikel “Pfand eingenommen” an
  3. Lege einen Artikel “Pfand ausgegeben” an
  4. Buche einen der Artikel immer, wenn der entsprechende Fall eintritt oder erstelle einen Bestellablauf, sodass Pfand automatisch gebucht wird
  5. Rechne die Artikel auf MY orderbird gegeneinander und gib den Saldo an Deinen Steuerberater weiter
  6. Wichtig: Pfand darf nicht rabattiert werden!

Als Preis gibst du den entsprechenden Pfandwert an. Achte bei der Hinterlegung der MwSt. auf den richtigen Satz, je nach umschlossenen Produkt:

  • Pfand auf Milchflaschen hat zum Beispiel einen MwSt.-Satz von 7 %
  • Cola, Bier, Limo oder Wasser werden mit 19 % besteuert

Beim Artikel “Pfand ausgegeben” tippst du entsprechend einen Minusbetrag als Preis ein. Sollte ein Hinweis erscheinen, dass du keinen negativen Preis eingeben darfst, kann dieser ignoriert werden.

Tipp: Prüfe mit deiner Steuerberatung, welche Kontierung die richtige für dich ist.

Wenn alles richtig hinterlegt ist, kann es losgehen: Mit jedem Essen, welches du ausgibst, buchst du einfach die entsprechende Position “Pfand eingenommen” bei der Ausgabe der Speise und “Pfand ausgegeben”, wenn der Behälter zurückgebracht wird.

Sobald das Behältnis zurückgegeben und Pfand erstattet wurde, tritt eine Entgeltminderung ein. Die Mehrwertsteuer bekommst du vom Finanzamt zurückerstattet. Es verbleibt also keine Steuer beim Finanzamt, sofern das Behältnis zurückgebracht wird.

4. Welche Mehrwegsysteme gibt es?

 

Nachdem du gesehen hast, dass Mehrweglösungen in der Praxis funktionieren und gar nicht so schwer umzusetzen sind, schauen wir uns das Ganze eine Stufe konkreter an. Welche Mehrwegsysteme gibt es überhaupt und welche Lösung ist die richtige für deine Anforderungen?

 

Bestehende Systeme nutzen

Überregionale Poolsysteme

Zunächst gibt es die Möglichkeit, sich einem bestehenden Poolsystem anzuschließen.

Der große Vorteil dieser Lösung ist: die Kund*innen können die Schalen bei jeder Partner-Gastronomie zurückgeben! Dadurch besteht ein deutschlandweites und enges Pfandnetz.

Um Teil dieses überregionalen Pfandnetzes zu sein, zahlst du eine monatliche, fixe Gebühr und entscheidest dich dann, wie viele Schalen du bestellen möchtest. Für jede Schale die du bestellst, hinterlegst du ein Pfand, das du dann auf deine Kund*innen umlegst. Solltest du Schalen zurückgeben oder aus dem Pfandsystem aussteigen wollen, ist auch dies möglich. Dein zuvor hinterlegtes Pfand bekommst du dann zurück.

Bei einer Pool-Lösung wirst du mit Kommunikationsmaterialien versorgt und durch feste Ansprechpartner*innen unterstützt.

Wann ist es das richtige für mich?
Wenn …

✓… du eine einfache Lösung ohne Aufwand suchst
✓… du viel Laufkundschaft hast
✓… du nur eine oder wenige Filialen hast

Lokale und regionale Initiativen / Pfandsysteme

Eine weitere Möglichkeit, sich einem bestehenden System anzuschließen, sind lokale und regionale Initiativen. Hier sind die Pfandsysteme an lokale Gegebenheiten angepasst. Deine Kund*innen können die Mehrwegverpackung gegen Pfand dann bei Partner-Gastronomien in deiner Region abholen und abgeben.

Beispiele sind Hannoccino in Hannover oder FairCup in Göttingen und Darmstadt. Wenn du dich für eine regionale Lösung interessierst, erkundige dich bei deiner Stadt oder lokalen Verbünden, ob es so eine Initiative bereits gibt.

Wann ist es das richtige für mich?
Wenn …

✓… du eine einfache Lösung ohne Aufwand suchst
✓… du lokal / regional agierst
✓… du ein starkes, regionales Netzwerk fördern möchtest

 

Eigene Systeme entwickeln

Standardprodukte

Wenn du dich keinem bestehenden System anschließen möchtest, besteht die Möglichkeit, mit erprobten Standardprodukten dein eigenes Pfandkonzept zu erarbeiten. Solche Standardprodukte kannst du gemäß deinen Anforderungen und der Verfügbarkeit auf dem Markt aussuchen und zusammenstellen.

Ein eigenes Branding ist nach Belieben auch möglich. Die Kund*innen können die Produkte dann nur in deiner Filiale bzw. in deinen Filialen abgeben. Auch die online sowie offline Kommunikation über dein Pfandsystem liegt bei einer eigenen Standardlösung in deinen Händen.

Wann ist es das richtige für mich?
Wenn …

✓… du unabhängig sein möchtest
✓… du ein eigenes Branding haben möchtest
✓… du viele Stammkund*innen hast

Individuelle Lösung

Die abschließende Möglichkeit, um Mehrweg bei dir zu implementieren, ist eine individuelle Lösung. Mit einem ausgewählten Partner kannst du ein eigenes Produktdesign in eigener Entwicklung umsetzen und so von Materialauswahl (gemäß den Anforderungen) bis Branding alles selbst gestalten. 

Durch die eigene Produktion verlängert sich die Vorlaufzeit und du erhältst ein exklusives Mehrwegprodukt. Wie bei der Standardlösung wird ein eigenes Pfandkonzept mit eigenen Kommunikationskanälen erarbeitet und die Kund*innen können die Produkte nur bei dir bekommen und wieder abgeben.

Wann ist es das richtige für mich?
Wenn …

✓… du unabhängig sein möchtest
✓… du ein eigenes Branding haben möchtest
✓… du viele Stammkund*innen hast
✓… du genügend Kapazitäten und eine gewisse Größe für ein eigenes Mehrwegsystem hast
✓… du besondere Anforderungen hast
✓… du exklusiv sein willst

 

  Poolsystem Verbundsystem Standardprodukt Eigenes Produkt
Fixkosten x x    
Flexibilität     x x
Eigenes Branding     x x
Eigenes Produktdesign       x

 

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5. Produktauswahl

 

Bei der Umsetzung eines Mehrwegsystems für die Gastronomie ist die Wahl der richtigen Verpackung entscheidend. Vor der Anschaffung sollten funktionale Anforderungen (z.B. Lebensmittelzertifizierung) und Nachhaltigkeitsanforderungen (z.B. Materialauswahl und Recycling) bedacht werden. Im folgenden Abschnitt geben wir einen Überblick über die wichtigsten Anforderungen für umweltfreundliche To-Go-Verpackungen.

 

Lebensmittelzertifizierung

Glas-Gabel-SymbolAlle Küchenutensilien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, unterliegen gesetzlichen Regelungen. Take-Away-Verpackungen müssen demnach zertifiziert und entsprechend gekennzeichnet sein. Für die Kennzeichnung gibt es keine eindeutige Vorgabe, jedoch hat sich das EU-weit gültige Glas-Gabel-Symbol etabliert.

Tipp: Eine kleine Besonderheit ist, dass die Regelung nur für den Behälter und nicht für den Deckel gültig ist, sofern ein Mindestabstand zwischen maximaler Füllmenge und Deckel gewährleistet wird. Da die Lebensmittel beim Transport jedoch zu jeder Zeit in Kontakt mit dem Deckel kommen können, empfehlen wir, darauf zu achten, dass sowohl Behälter als auch Deckel zertifiziert sind.

Die Verwendung von Materialien, die für den Lebensmittelkontakt geeignet und frei von Schadstoffen sind, ist eine wichtige Grundvoraussetzung. Jedoch stellt es lediglich die Basis dar. Entscheidend ist am Ende auch die Produktgeometrie und damit die mögliche Kontaktfläche zwischen Behälter und Füllgut.

 

Spülmaschinenfestigkeit und Wärmeformbeständigkeit

Behältnisse, die im Pfandsystem zurückgegeben werden, müssen gespült werden. Mehrwegbehälter sollten demnach für Gastro-Spülmaschinen, die im Schnitt bei 75° durchlaufen, geeignet sein.

Symbol spülmaschinenfestAchtung: Es gibt eine Unterscheidung zwischen “spülmaschinengeeignet” und “spülmaschinenfest”. Nur wenn ein Produkt offiziell nach DIN-Normen geprüft worden ist, darf es als spülmaschinenfest gekennzeichnet sein. Das offizielle Symbol mit dem Wasserstrahl wird dann verwendet. Die kleine Zahl oberhalb des Wasserstrahls gibt an, wie oft das Produkt in der Spülmaschine gereinigt werden kann, ohne dass es Schaden in Form von z.B. Verformungen annimmt. Wir empfehlen darauf zu achten, dass es mindestens 500 Spülgänge übersteht.

Spülmaschinengeeignete Behältnisse hingegen, können bei der Spülmaschinenreinigung mit der Zeit beschädigt werden.

Im Produktentwicklungsprozess kann man die Spülmaschinenfestigkeit vor allem durch die Wandstärke, das Produktdesign, die Materialauswahl und die Form beeinflussen.

 

Stapelbarkeit

Stapelbarkeit & Nestbarkeit GastronomieEbenfalls wichtig in der Gastronomie, ist die Stapelbarkeit. Hiermit ist gemeint, ob man die Behälter ineinander (nestbar) und mit geschlossenem Deckel übereinander stapeln kann. Nestbare Behälter helfen beim Lagern und beim Rücktransport von leeren Boxen Platz zu sparen. Behältnisse, die mit geschlossenem Deckel stapelbar sind, erleichtern den Kund*innen den Transport, wenn mehrere Speisen gleichzeitig abgeholt werden. Zudem sorgt es dafür, dass Speisen optisch ansehnlicher bei Kund*innen zu Hause ankommen.

 

 

Auslaufsicherheit

Maßgeblich für die Auslaufsicherheit ist das Verschlusskonzept. Hier können verschiedene Technologien eingesetzt werden.

Ein gängiges Prinzip ist die Verwendung eines Silikonrings. Dieser kann allerdings verloren gehen. In den Lamellen kann sich zudem recht schnell Schmutz ansammeln.

Eine weitere Möglichkeit sind Deckel aus elastischen Kunststoffen, die den Behälter fest verschließen. In der Produktentwicklung ist das Konzept jedoch recht teuer. Zudem ist es für die Umwelt schlecht, da oftmals keine Monomaterialien verwendet werden und sich das Produkt dadurch nicht recyceln lässt.

Die Verwendung eines Monomaterials, das für eine gute Nachhaltigkeitsbilanz unabdingbar ist, ist jedoch möglich. Vom System her formt sich der Deckel dann nicht rund herum, sondern ist härter und klickt sich ein. Gut konzipiert, stellt diese Variante die beste Balance zwischen Auslaufsicherheit und Nachhaltigkeit dar.

 

Langlebigkeit / Robustheit

Je länger ein Produkt im Einsatz ist, desto besser für die Umwelt. Die Langlebigkeit von Take-Away-Verpackungen ist abhängig von diversen Faktoren, unter anderem Themen wie Kratzfestigkeit, Farbechtheit und Bruchfestigkeit.

All diese Faktoren können durch eine gute Materialauswahl und gute Konstruktion berücksichtigt werden, wodurch die Langlebigkeit des Produkts maximiert werden kann.

 

Recycling

Jedes Produkt, auch wenn es hinsichtlich Langlebigkeit optimiert wurde, erreicht irgendwann das Ende des Lebenszyklus. Ein entscheidender Faktor im Kampf gegen die Klimakrise ist die Weiterverwendung von Materialien. Das kann nur passieren, wenn Produkte recycelt werden können.

Sobald ein Produkt untrennbar aus mehr als einem Kunststoff besteht, können Industrieanlagen die einzelnen Kunststoffe nicht trennen und das Produkt wird verbrannt, was ökologisch doppelt schlecht ist: Erstens wird bei der Verbrennung CO2 freigesetzt, zweitens gehen Rohstoffe verloren. Kleiner positiver Punkt einer Verbrennung gegenüber der Deponierung von Müll ist, dass Energie gewonnen werden kann.

Die Nutzung von Monomaterialien bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass diese immer recycelt werden können. Bei vielen Kunststoffen fehlt die entsprechende Sortiertechnik, um aus dem Müllstrom eine sortenreine Kunststofffraktion zu erhalten. Hier fehlen teilweise schlichtweg die Mengen, um für jede Kunststoffart einen Kreislauf zu etablieren. Auch gibt es Unterschiede in der Recyclingqualität. Recyclingansätze, die gemischten Müll einschmelzen und zu Parkbänken verarbeiten, werden als Downcycling bezeichnet, was nicht erstrebenswert ist. Recycling ist nur dann gut, wenn ein mindestens gleichwertiges Produkt entstehen kann.

Unsere Devise: Schon bei dem Produktdesign und der Materialauswahl darauf achten, dass gut recyclingfähige Monomaterialien verwendet werden. Bei Crafting Future ist das Thema Recyclingfähigkeit eines der größten Forschungsfelder, denn: Wenn Produkte als recyclingfähig deklariert sind, heißt das lediglich, dass ihr Recycling in der Theorie möglich ist. In der Praxis wird eine Vielzahl der Produkte aufgrund spezifischer Materialzusammensetzungen dennoch verbrannt.

 

Materialauswahl

Glas

Glas wird seit Jahrhunderten und schon zu “Omis” Zeiten für den Transport von Lebensmitteln genutzt. Früher wurden selbstverständlicherweise leere Gläser für Lebensmittel aber auch Flüssigkeiten wie Milch zurückgebracht, um diese wieder auffüllen zu lassen.

Auch wenn Glas altbewährt ist, benötigt es in der Herstellung und im Transport aufgrund des hohen Gewichts einen hohen Energieaufwand. Zudem kann Glas leicht kaputt gehen und ist für Kund*innen, die ihre Speisen mitnehmen und unterwegs verzehren möchten, natürlich weniger praktikabel als beispielsweise Kunststoff. Positiv ist der feste Verschluss eines Deckels mit Schraubverschluss.

In der Gastronomie können Glasbehälter daher gut als Ergänzung für zum Beispiel Soßen genutzt werden. Wir würden jedoch davon abraten, ein gesamtes Pfandsystem aus Glas zu etablieren.

Edelstahl

Auch wenn Edelstahl viele der oben genannten Anforderungen gut abdeckt, stellen lange Lieferketten ökologische, soziale und logistische Probleme dar.

Kostenbedingt ist eine Edelstahl-Produktion in Europa kaum möglich. Daher kommen Produkte, die als Gastronomie-Behältnis in Frage kommen, überwiegend aus China. Sofern bei der Lieferantenauswahl auf die Einhaltung von Standards und dessen regelmäßige Kontrolle geachtet wird, ist dies grundlegend nichts Schlechtes. Jedoch sind lange Lieferketten die Ökobilanz betreffend immer herausfordernd. Statt auf das Flugzeug, sollte in jedem Fall auf die Bahn oder das Schiff gesetzt werden. Lange Vorlaufzeiten und eine eingeschränkte Flexibilität müssen dann in Kauf genommen werden.

Sowohl bei Glas als auch bei Edelstahl ist das Recycling, d.h. in dem Fall das Einschmelzen der Materialien, enorm energieintensiv.

Kunststoff

Kunststoff ist unser Herzensthema. Wir sind überzeugt, dass es eine Welt ohne Kunststoffe nicht geben wird.

Das wichtigste vorneweg: Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff.

Plastik ist zurecht sehr in die Kritik geraten. Das liegt nicht daran, dass Kunststoffe grundsätzlich schlecht sind, sondern vielmehr am sorglosen Umgang mit (Einweg-)plastikprodukten.

Kunststoffe werden im Allgemeinen aus endlichen Ressourcen (Erdöl, Erdgas) hergestellt und haben damit einen sehr negativen CO2-Fußabdruck. Es gibt aber in der Materialherstellung diverse Ansätze, diesen zu verkleinern:

  • Nutzung von biobasierten Rohstoffquellen statt fossilen Ressourcen
  • Nutzung von Reststoffen aus der Landwirtschaft
  • Nutzung von Rezyklaten statt neu gewonnenen Rohstoffen
  • Nutzung von Monomaterialien und der Fokus auf die Recyclingfähigkeit, damit der Rohstoff im Kreislauf bleibt

In den letzten Jahren haben es Biokunststoffe als nachhaltige Kunststoff-Alternative auf den Markt geschafft. Ob diese wirklich nachhaltiger sind, lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern muss je nach Produkt und Anwendungsfall individuell entschieden werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass der Überbegriff "Biokunststoffe" mehrere grundsätzlich unterschiedliche Materialgruppen unter sich vereint, was zu häufigen Missverständnissen führt. Beispiele hierfür sind:

  • Ein "biobasierter" Kunststoff ist nicht automatisch auch "biologisch abbaubar"
  • "Biologisch abbaubar" ist nicht gleichzusetzen mit "kompostierbar"
  • Die Kompostierbarkeit ist stark abhängig von den Umgebungsbedingungen (Druck, Temperatur, ...), womit sich eine weitere Unterteilung ergibt (heimkompostierbar, Kompostieranlage, ...)

Die Entsorgung von Biokunststoffen ist ebenfalls oft unklar. Beispielsweise können biologisch abbaubare Kunststoffe, die in der Biotonne entsorgt werden, durch die Abfallwirtschaft nicht von herkömmlichen Kunststoffen unterscheiden werden und werden daher gemeinsam mit anderen Störstoffen aussortiert und verbrannt.

 

Neugierig geworden?

Wir freuen uns auf den Austausch mit dir.

Quellenangaben

 

(1) https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/abfall-und-recycling/25294.html

(2) https://www.duh.de/plastikfreie-staedte/

(3) https://www.umweltwirtschaft.com/news/abfallwirtschaft-und-recycling/UBA-Zahlen-zu-Aufkommen-und-Verwertung-von-Verpackungen-Recycling-Quoten-steigen-22317

(4) https://www.quarks.de/umwelt/muell/darum-verbrennen-wir-mehr-plastikmuell-als-wir-recyceln/

(5) https://www.sueddeutsche.de/wissen/muell-kreislauf-das-deutsche-recycling-maerchen-1.3491734

(6) https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/abfall-und-recycling/26205.html

(7) https://www.vzbv.de/sites/default/files/downloads/2018/11/14/infografiken_verbraucherbefragung_einweg-plastik_und_verpackung_ii.pdf

(8) https://www.umweltbundesamt.de/themen/weniger-plastik-in-der-umwelt-eu-stimmt-richtlinie

(9) https://www.bmu.de/pressemitteilung/bundesrat-macht-weg-fuer-plastiktuetenverbot-frei/

(10) https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/mehrweg-fuers-essen-to-go-1840830

(11) https://www.bmu.de/pressemitteilung/schulze-mehrweg-soll-neuer-standard-fuer-to-go-verpackungen-werden/

(12) und (13) https://www.bmu.de/service/haeufige-fragen-faq/faqs-zum-5-punkte-plan-gegen-plastik-und-mehr-recycling/

(14) und (15) https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/mehrweg-fuers-essen-to-go-1840830

(16) https://www.bmu.de/pressemitteilung/schulze-mehrweg-soll-neuer-standard-fuer-to-go-verpackungen-werden/

(17) https://www.bmu.de/service/haeufige-fragen-faq/faqs-zum-5-punkte-plan-gegen-plastik-und-mehr-recycling/

(18) https://www.verpackungsgesetz.com/umsetzung/strafen/#bussgelder

(19) https://www.bmu.de/pressemitteilung/schulze-mehrweg-soll-neuer-standard-fuer-to-go-verpackungen-werden/

(20) https://www.lebensmittelverband.de/de/presse/pressemitteilungen/pm-20200325-merkblatt-lehrvideo-mehrweg-take-away-was-ist-an-hygiene-zu-beachten

(21) und (22) https://www.lebensmittelverband.de/download/merkblatt-mehrweg-behaeltnisse

(23) https://www.haufe.de/finance/haufe-finance-office-premium/pfandgeldleergut-umsatzsteuerliche-behandlung-5-berechnung-von-pfandgeld-fuer-die-ueberlassung-von-transportbehaeltern_idesk_PI20354_HI14263578.html

(24) https://support.orderbird.com/hc/de/articles/115003902806-Wie-hinterlege-ich-Pfand-